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ALFEMA ALF POLY FLEX 10kg Abdichtungsestrich

Artikelnummer: 10311
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ALFEMA ALF POLY FLEX 10 kg Faserverstärkte Abdichtungsspachtelmasse gegen Druck- und Grundwasser (NEUE VERPACKUNG, ORIGINALREZEPTUR!)

 

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EIGENSCHAFTEN

Flexibler, einkomponentiger, polymerzementbasierter Dichtspachtel, beständig gegen Druckwasser. Wasserundurchlässiges, frostbeständiges Zementprodukt, das in flüssigem Zustand aufgetragen wird, Risse bei niedrigen Temperaturen (-5 °C) überbrücken kann und beständig gegen Kontakt mit chlorhaltigem Wasser ist, Typ/Klasse CMO1P. Bildet eine flächige, nahtlose Abdichtungsbarriere und ist beständig gegen gängige Reinigungs- und Desinfektionsmittel. Als Spachtelmasse ist es druckwasserbeständig, als Beschichtung spülwasserbeständig.

ANWENDUNG

Spachtelbare (beschichtende) Abdichtung gegen Druckwasser (Abspülwasser), geeignet für die meisten Untergründe (Kalk-Zement- und Gipsputze, Beton, Gipskarton, Zement- und Gipsestrich, OSB- und Zementspanplatten usw.), für den Innen- und Außenbereich. Sie ist für Anwendungen mit anschließender Oberflächenbehandlung vorgesehen (ALFEMA-Produkte, Keramikfliesen, XPS, Noppenfolie usw.). Nicht geeignet für befahrbare Böden, die einer Scherbelastung ausgesetzt sind.

VORBEREITUNG DES UNTERGRUNDS

Der Untergrund muss formstabil, trocken, fest, tragfähig und rissfrei sein. Eventuelle Risse müssen mit einer geeigneten Spachtelmasse, wie z. B. Reprofilierungsmörtel oder Spachtelmasse, ausgefüllt werden. Durch Abschleifen und Reinigen müssen weniger feste Oberflächenschichten und Verunreinigungen (Staub, Farbreste usw.) vom Untergrund entfernt werden. Glatte Untergründe wie geglättete Putze und Beton sollten durch Abschleifen leicht aufgeraut werden. Alle mineralischen Untergründe, einschließlich Gipskartonputze und Gipskartonplatten, sind mit der Grundierung ALF PR40 (Verdünnung 1:2) zu grundieren. Span- oder OSB-Platten und ähnliche Untergründe müssen fest verlegt und durchbiegungsfrei sein und sind vorab mit der Haftbrücke ALF PR50 zu behandeln.

MISCHEN

Die vorgeschriebene Wassermenge wird in einen sauberen Behälter abgemessen, und unter ständigem Rühren mit einem langsam laufenden Rührwerk wird nach und nach die entsprechende Menge der Trockenmischung zugegeben. Es wird empfohlen, nur so viel Material anzurühren, wie innerhalb von ca. 20 Minuten nach dem Anmischen verarbeitet werden kann, z. B. bereitet ein Arbeiter nach und nach eine Mischung aus 1/3 eines Sackes (5 kg) Trockenmaterial zu, zwei Arbeiter aus 2/3 eines Sackes (10 kg) usw. Bei mittlerer Drehzahl (ca. 400 U/min) und gleichmäßiger Bewegung des Rührflügels im Behälter wird das Material ca. 3 Minuten lang zu einer glatten, homogenen Konsistenz vermischt. Der Rührflügel bleibt während des Mischvorgangs in die Mischung eingetaucht, um eine Belüftung des Materials zu vermeiden.

ANWENDUNG

Auf einen ausgereiften Untergrund mit getrockneter Grundierung oder Haftbrücke wird die Abdichtung je nach gewählter Konsistenz mit einer Glättkelle als durchgehende Schicht aufgetragen. Die Dicke und die Anzahl der Schichten müssen dem erforderlichen Schutzgrad bzw. der zu erwartenden Feuchtigkeitsbelastung und der Lage der Konstruktion entsprechen. Der zeitliche Abstand zwischen dem Auftragen der einzelnen Schichten beträgt unter normalen Bedingungen ca. 8 Stunden (Spachteln) und ca. 8 Stunden (Auftragen). Reinigen Sie die Werkzeuge nach Gebrauch gründlich mit Wasser. Ausgehärtete Masse kann mechanisch entfernt werden. Das Aufbringen nachfolgender Deckschichten auf die Abdichtung ist unter normalen klimatischen Bedingungen 24 Stunden nach dem Auftragen der letzten Schicht möglich.

HINWEIS

Während des Auftragens und in den folgenden 24 Stunden nach Abschluss der Arbeiten muss das Material vor Kontakt mit Wasser (Regen, Baustellenwasser usw.), direkter Sonneneinstrahlung und Frost geschützt werden, da diese zu einer Beschädigung führen können. Vor dem Auftragen der nachfolgenden Oberflächenbehandlung muss die Abdichtung vor groben mechanischen Beschädigungen und vor aggressiven chemischen Stoffen (starke Laugen, Säuren, organische Lösungsmittel) geschützt werden. Das Material darf nur bei einer Luft- und Untergrundtemperatur von +5 °C bis 30 °C verarbeitet werden. Es ist nicht zulässig, der Mischung Fremdstoffe beizumischen.

 

Verbrauch (je nach Untergrund): bei einer Schichtdicke von 1 mm ca. 1,5 kg/m²

Wasserdichtigkeit – Durchlässigkeit bei Druckwasser (150 kPa): keine Durchlässigkeit

Rissüberbrückungsfähigkeit unter Standardbedingungen: > 0,75 mm

Rissüberbrückungsfähigkeit bei niedrigen Temperaturen (-5 °C): > 0,75 mm

Anfangszugfestigkeit: > 0,5 N/mm²

Zugfestigkeit nach Kontakt mit Wasser: > 0,5 N/mm²

Zugfestigkeit nach Kontakt mit Kalkwasser: > 0,5 N/mm²

Zugfestigkeit nach Kontakt mit chloriertem Wasser: > 0,5 N/mm²

Zugfestigkeit nach thermischer Alterung: > 0,5 N/mm²

Zugfestigkeit nach zyklischem Einfrieren und Auftauen: > 0,5 N/mm²

Anmachwasser: 0,20 bis 0,22 l/kg (0,3 bis 3,3 l/15-kg-Sack) (1,6 bis 1,8 l/8-kg-Eimer)

Empfohlene Schichtdicke für nicht unter Druck stehendes Wasser im Außenbereich: min. 2 mm (2 Spachtelschichten)

Empfohlene Schichtdicke für Druckwasser bis 15 m: min. 3 mm (3 Spachtelschichten)

Trocknungszeit der letzten Schicht: min. 24 Stunden

Farbe: grau

Verpackung: 8-kg-Eimer

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